„Und alle haben geschwiegen“ – Wieso „haben“…!?

 

Der Mißbrauch der Kindheitskräfte in klerikalfaschistoiden Nazi-Staaten ist Legende: Die Zuhälter dieser Täter sind jeweils in „Regierungsverantwortung“ – und werden wie diese niemals belangt …

 

Der Film mit Senta Berger und Matthias Habich in den Hauptrollen zeigt die Grausamkeit des Heimpersonals, das sich im Namen Gottes austobt. Ebenso wie im Film geht Frontal21 der Frage nach, wie Politik und Kirchen sich 2010 diesen Menschenrechtsverletzungen gestellt haben, mit einem „Runden Tisch“ den Opfern gegenübertraten und Wiedergutmachung anboten. Frontal21 sprach mit Betroffenen. „Das hätte man sich sparen können“, sagen sie. Die finanziellen Angebote nennt der Erziehungswissenschaftler Manfred Kappeler im Interview mit Frontal21 eine „Billiglösung“. Der „Runde Tisch“ habe von Anfang an nicht einräumen wollen, daß es in Westdeutschland trotz seiner freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein Unrechtssystem gegeben hat.

 

Dito in der Schweiz:

 

Kindergeschichten

Jahrzehntelang weigerten sich die Behörden und die Kirche, über das Geschehene zu sprechen, es wurde verschwiegen und geleugnet – und selbst die meisten Betroffenen wagten aus Scham nicht darüber zu sprechen: über die Misshandlungen und den Missbrauch, den sie in Kinderheimen erlitten haben. Erstmals nun hat ein Schweizer Kanton, Luzern, die dunkle Geschichte seiner Kinderheime wissenschaftlich aufgearbeitet. Anlass dazu war auch der Dokfilm „Das Kinderzuchthaus“ von Beat Bieri, in welchem 2010 zum ersten Mal einstige Zöglinge der Luzerner Erziehungsanstalt Rathausen über ihre grausame Kindheit erzählten. …
 
 
 
 
 
 
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