Ministeriale Zuhälterei zu NPD, NSU etc.!?

 

Wenige Jahre liegt der eigentliche Skandal zurück …

Jetzt nach dem ‚Auffliegen‘ der NSU-Terroristen und der ‚Entdeckung‘ ihrer blutigen Mordserie – wohlgemerkt trotz Aktenschredderei in Amtsstuben – tut die gesamte deutsche Politik ganz verwundert und empört.

Das sah im Jahre 2004 noch ganz anders aus: Da wird einem Lehrer für Deutsch(!) und Geschichte(!) an der Freien Waldorfschule in Braunschweig fristlos gekündigt, weil seine Mitgliedschaft und aktive Tätigkeit für die NPD plötzlich offenbar wird.

Das niedersächsische Kultusministerium beeilt sich in genau diesem Zusammenhang, sofort lauthals zu verkünden, dass eine NPD-Mitgliedschaft kein Hinderungsgrund sei, Lehrer im öffentlichen Schulsystem zu sein – oder zu werden …

Solange ein oftmals diskutiertes und angestrebtes Verbot der NPD nicht rechtskräftig ist, ist diese ministeriale ‚Verkündigung‘ dem Recht gemäss.

Aber war und ist solches auch richtig? – Oder zeigt sich darin nicht die ganze Verkommenheit der amtierenden politischen Klasse, die immer erst dann ein paar Krokodilstränen möglichst medienwirksam vergiesst, wenn Blut fliesst!?!

Und für wirkliche Lehrer gilt selbstverständlich und deutsch und deutlich: Nazi-Lümmeln und auch deren politischen Zuhältern werden keine Kinder erzogen. Nirgends auf der Welt -, nicht in Niedersachsen, aber auch nicht in der Schweiz oder in Argentinien … Punkt.

 

Gunther Thriene

 

 

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