Deutsche Requien – oder: Neonazi-Unterstützung aus dem deutschen Bundeskanzleramt!?

 

Beispiel 1:  Die Geschichte der Weissen Rose Stiftung als Antwort auf merkwürdige Kameradschaften eines deutschen Bundeskanzlers:

 

… Seit 14 Jahren hat die Weisse Rose Stiftung hier [in der LMU München] ihr Domizil, seit 25 Jahren gibt es die Stiftung selbst: Am 22. Februar 1987 – dem 44. Todestag der Geschwister Scholl und Christoph Probsts – wurde sie in Washington gegründet. Warum in den USA?
Ein falsches Signal
Ein Grund dafür sind die Gräber von 43 Angehörigen der Waffen-SS, die auf dem Soldatenfriedhof am Stadtrand von Bitburg begraben liegen – neben Gefallenen der regulären deutschen Armee. Im Frühjahr 1985 besuchten US-Präsident Ronald Reagan und Bundeskanzler Helmut Kohl eben diesen Friedhof, um Kränze niederzulegen – und damit auch die 43 Toten der SS zu ehren.
Dieser von Kohl als ‚Versöhnung über den Gräbern’ deklarierte
leichtfertige Umgang mit Erinnerungssymbolik stieß im In- und
Ausland auf massive Kritik; in Deutschland ging dieser Fauxpas als Bitburg-Kontroverse durch die Medien, Blätter in den USA sprachen gar von „the Bitburg fiasco“.
Bereits bei Bekanntwerden des geplanten Besuchs schlugen die
ehemaligen Mitglieder des Ulmer Kreises der Weißen Rose, Franz
Josef Müller, Hans Hirzel und Heiner Guter, in einem offenen Brief
an die beiden Politiker vor: „Kommen Sie – statt nach Bitburg – zum Grab eines jungen Mädchens, das am 22. Februar 1943 von den Nazis enthauptet wurde.“ Sie forderten, das Gedenken an jene wachzuhalten, die nicht im Kampf für das Regime, sondern im Kampf dagegen gestorben waren.
Kohl und Reagan kamen nicht nach München an die Gräber von
Sophie und Hans Scholl. Dafür aber mehr als 300 Menschen aus
Deutschland und den USA – unter ihnen viele im „Dritten Reich“
emigrierte Juden, die das Gedenken an die Weiße Rose auch als
„Brücke“ in ihre alte Heimat begriffen. Gewillt, diese dauerhaft zu stabilisieren, kehrten sie in die USA zurück und beschlossen die Gründung einer Stiftung, die an die Weiße Rose erinnern und ihr Vermächtnis vor allem an junge Menschen weitertragen sollte: die White Rose Foundation wurde – im Beisein der überlebenden Mitglieder und Angehörigen – gegründet. Im Juni desselben Jahres wurde auch die Weiße Rose Stiftung e.V. in München ins Leben gerufen: sie organisiert seitdem Ausstellungen, Gespräche mit Zeitzeugen und Veranstaltungen, seit einigen Jahren auch historische Projekte mit Lehrern und Schülern. …

Das ganze Zitat im Zusammenhang hier …

 

Wo also hat offensichtlich ein Mensch deutscher Zunge seine wahren Freunde!?

Und: Mordende Nazi-Banden wie der sog. NSU (Zwickauer Terrorzelle) fallen nicht einfach vom Himmel!

 

Gunther Thriene

 

 

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