Das Karma des anthroposophischen Buchhändlers …

 

Es gibt Tage wie diese Anfang März 2009, da treffen Bühnenkunst und Wirklichkeit manchmal so kongenial zusammen, dass man Maler Gott ehren und loben muss:

Michael Thalheimer verabschiedet sich mit einem runden „Reigen“ vom Hamburger Thalia Theater„, schreibt DIE WELT und beschreibt, wie der Regisseur Arthur Schnitzlers Werk auf die Bühne bringt. – In Zeiten der Hollywood-Konkurrenz und werkimmanent gut begründet natürlich mit Sex …

Nun beginnt gerade heute ein Prozess um Sex und Big Money, so als wäre die Wirklichkeit der verlängerte Arm der theatralischen Bühne: Schiller lacht!

Anstatt des armen Sgarbi-Bürschlis aus Uznach SG/Schweiz könnte auch ein basler anthroposophischer Buchhändler heute vor Gericht auf der Anklagebank sitzen. Der aber hatte das Angebot Ernani Barettas, des Gurus der Sex-Erpressersekte, damals vor Jahren in Basel in seiner Wohnung abgelehnt – o.s.ä. …

Etwa drei Jahre später nämlich starb dieser Buchhändler anthroposophischer Bücher – und überlegt sich seitdem im Himmel, ob es nicht auch an der Zeit sei, die Bücher lesen zu lernen, die man(n) so tagtäglich verkauft …

Wünschen wir ihm, dem vom Leben der Anklagebank entzogenen Fasttäter ebenso alles Gute, wie denen vor weltlichen Gerichten!

Die wahren Helden dieser Tage aber leben auf der und für die Bühne, auch wenn einer wie Joseph Beuys die immerzu vergeblich im Bahnhof auf der Bahnsteigkante suchen wird.

 

Gunther Thriene

 

 

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