Schwarzmagisches Sektierertum


Unter der Überschrift … Sex, Hypnose und Gehirnwäsche in der Erpresser-Sekte … veröffentlichte die Basler Zeitung am 05.11.2008 folgendes:

… Andreas G., ein anthroposophischer Buchhändler, dessen Wohnung früher als Basis der Gruppe diente, sagte 2002 dem TA: «Ernani hat übernatürliche Kräfte, die er zum Bösen oder Guten einsetzen kann.» Er sei zunächst hilfsbereit, das schaffe Abhängigkeiten. G. hatte drei Jahre gebraucht, um von ihm loszukommen. Er verstarb schliesslich an einem Tumor.

Tatsächlich gab sich Barretta in den Neunzigern auf Visitenkarten als «Sensitivo» aus. Im Wörterbuch steht dazu: «mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestatteter Mensch».

Irene B. zog als betagte Frau zu Barrettas Clan nach Pescosansonesco und brachte ihr ganzes Vermögen mit, um später völlig verarmt in der Schweiz zu sterben. Die unterdessen ebenfalls verstorbene Tochter sagte 2003: «Für meine sehr religiöse Mutter war Barretta praktisch ein Heiliger, die Reinkarnation Jesu.»

Sex mit dem Guru als Medizin

Dieser Halbheilige hat aber immer sehr weltlich gelebt, bediente er sich bei seinen Anhängerinnen in Sachen Sex doch wahllos – und zimmerte dabei an seinem Heilerimage. «Hatten wir Sex, sagte er mir immer, er heile mich damit», erzählt eine Abtrünnige. «Er sagte, sein Sperma sei das Blut Jesu Christi, es reinige den Geist.» Wie Sgarbi sei er wohl sexsüchtig – und habe etwas, das viele Frauen anzieht. «Wenn sie nur Ernani sagen, kriegen viele Frauen schon fast einen Orgasmus», sagte auch B.s Tochter, die ihre Mutter zweimal bei Barretta besucht hatte.

Die Idee mit dem Abschleppen reicher Frauen muss er früh gehabt haben: Andreas G. hatte von ihm mal den Auftrag erhalten, sich schicke Kleider zu kaufen und in ebenso schicke Bars zu gehen, um Frauen zu treffen. G. setzte das aber nie in die Tat um – da war Helg Sgarbi Russak das willigere Werkzeug Barrettas. …

Offensichtlich beschreibt die Basler Zeitung aber kein basler oder schweizer Problem allein:

Wolfgang Garvelmanns kürzliche Feststellung über Berliner „Verhältnisse“ bekommt dadurch ein ganz anderes Gewicht: „… Judith von Halle und ihre aktiven Freunde, zuletzt Rahel Uhlenhoff, haben inzwischen schon in jungen Jahren genug Willkür durch anthroposophische Führungskräfte erfahren, ohne dass sich bis jetzt jemand dafür entschuldigt hätte.“

Verzeihung: „… anthroposophische Führungskräfte“ – oder Nazis wie auch schon gehabt!?

Eindeutig Geschädigte sollten sich den Rechtsweg überlegen. – Eine mutige Münchnerin machts doch vor.

Erfahrungen weiterer und ähnlich Betroffener dürfen hier gern beschrieben werden.


Gunther Thriene

 

 

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